Westpfalz nutzt Standardsituationen – JFFV offensiv zu ungefährlich
Für die B-Jugend des JFFV Baumholder-Westrich gab es am Samstagabend beim JFV Westpfalz eine 0:3-Niederlage. Die Gastgeber gingen in der 31. Minute durch Joshua Liam Schmitte in Führung und legten nach der Pause noch zwei Treffer nach.
Dabei kam der JFFV trotz schwieriger Vorbereitung ordentlich in die Partie. Da unmittelbar zuvor noch ein Vorspiel stattfand, standen den Baumholderern lediglich etwa zehn Quadratmeter zum Aufwärmen zur Verfügung. „Dafür, dass wir uns nur auf 10 qm warmmachen konnten, aufgrund des Vorspiels, kamen wir eigentlich gut in unser Spiel“, erklärte Trainer Chris Heidrich.
Der JFFV stand zunächst sehr tief und konzentrierte sich auf eine kompakte Defensive. Aus dem laufenden Spiel heraus ließ die Mannschaft nur wenige Möglichkeiten zu. Kurz vor der Halbzeit geriet Baumholder dennoch in Rückstand. Nach einem Eckball traf Joshua Liam Schmitte zum 1:0. Aus Sicht des JFFV war die Situation besonders ärgerlich, da Keeper Nathaniel Ham zuvor durch einen Rempler zu Boden gegangen war.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst ähnlich. Westpfalz hatte mehr Ballbesitz, während der JFFV auf Konter lauerte. In der 66. Minute erhielten die Gastgeber einen Strafstoß. „Der Elfmeter war berechtigt, wobei es zuvor wohl Abseits war“, so Heidrich. Nathaniel Ham parierte den Strafstoß zunächst stark, doch der Ball rollte anschließend unglücklich doch noch über die Linie zum 2:0.
Der JFFV versuchte weiterhin, über schnelle Gegenangriffe zum Erfolg zu kommen. Einige kleinere Konterchancen ergaben sich zwar, insgesamt fehlte es den Gästen aber an der nötigen Durchschlagskraft in der Offensive.
In der 77. Minute machte Westpfalz schließlich alles klar – erneut war ein Eckball der Ausgangspunkt. Joshua Liam Schmitte erzielte mit seinem dritten Treffer des Tages den 3:0-Endstand.
Trainer Chris Heidrich sah trotz der Niederlage auch positive Ansätze: „Wir standen sehr tief und haben sehr wenige Chancen aus dem Spiel raus zugelassen.“ Gleichzeitig müsse die Mannschaft im Offensivspiel gefährlicher werden. Gerade bei den eigenen Kontermöglichkeiten fehlte letztlich die Konsequenz.