A-Jugend lässt dem FSV Rehborn keine Chance – Trainer Maurice Fender beweist mit kräftiger Rotation ein glückliches Händchen

Einen auch in dieser Höhe hochverdienten 16:0-Kantersieg feierte die A-Jugend des JFFV Baumholder-Westrich am Dienstagabend gegen die U20 des FSV 1928 Rehborn. Auf dem Kunstrasenplatz in Baumholder erlebten die rund 50 Zuschauer eine einseitige Begegnung, in der die Gastgeber von der ersten bis zur letzten Minute das Geschehen bestimmten.

Rotation zahlt sich aus – Spieler nutzen ihre Chance

Trainer Maurice Fender hatte im Vergleich zu den vergangenen Begegnungen kräftig durchrotiert und bewusst den Spielern eine Chance gegeben, die zuletzt weniger Einsatzzeiten erhalten hatten. Eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erweisen sollte. Die eingesetzten Akteure nutzten ihre Gelegenheit eindrucksvoll, zeigten Spielfreude, Einsatzbereitschaft und machten mit starken Leistungen ordentlich Eigenwerbung für weitere Einsätze.

Von einem Qualitätsverlust durch die zahlreichen Umstellungen war jedenfalls nichts zu erkennen. Im Gegenteil: Der JFFV präsentierte sich als geschlossene Einheit, kombinierte sicher, ließ Ball und Gegner laufen und demonstrierte eindrucksvoll die Breite und Qualität seines Kaders.

Sieben Tore in 31 Minuten – Rehborn völlig überfordert

Bereits in der Anfangsphase wurde deutlich, in welche Richtung sich die Partie entwickeln würde. Tamino Lennox Schwob eröffnete in der 6. Minute den Torreigen, ehe Mika Ruth nur zwei Minuten später auf 2:0 erhöhte.

Anschließend schlug die Stunde von Finn Hablitz. Mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von nur acht Minuten (13., 16. und 21.) schraubte er das Ergebnis auf 5:0. Simon Wiertz (27.) und erneut Hablitz (31.) erhöhten auf 7:0.

Johannes Michael Gregor (33.) und Mika Ruth mit seinem zweiten Treffer (38.) sorgten schließlich für den 9:0-Halbzeitstand.

Der Gegner fand gegen die spielerische Überlegenheit, das hohe Tempo und die Angriffswellen der Baumholderer praktisch kein Mittel. Der JFFV dominierte nach Belieben und ließ Rehborn kaum zur Entfaltung kommen.

Auch nach der Pause kein Nachlassen

Wer dachte, die Gastgeber würden angesichts der deutlichen Führung einen Gang zurückschalten, sah sich getäuscht. Auch im zweiten Durchgang blieb der JFFV klar feldüberlegen, spielte zielstrebig nach vorne und setzte den Gegner weiterhin permanent unter Druck.

Jonas Eckhardt erhöhte mit einem Doppelschlag in der 50. und 52. Minute auf 11:0. Simon Wiertz (58.) ließ das Dutzend voll werden, bevor Solo Ibrahim Ceesay (62.) das 13:0 erzielte.

In der Schlussphase trugen sich auch Malte Lennert Holtmann (75.) und erneut Solo Ibrahim Ceesay (77.) in die Torschützenliste ein. Den Schlusspunkt unter eine beeindruckende Offensivvorstellung setzte Silas Magnus Donner in der 86. Minute mit dem Treffer zum 16:0-Endstand.

16 Tore – und trotzdem noch reichlich Luft nach oben

So kurios es bei einem derart deutlichen Ergebnis auch klingen mag: Die Chancenverwertung ließ an diesem Abend durchaus zu wünschen übrig. Trotz der 16 erzielten Treffer ließ der JFFV noch zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt.

Immer wieder erspielten sich die Gastgeber durch sehenswerte Kombinationen und schnelles Angriffsspiel beste Einschussgelegenheiten, die jedoch nicht konsequent genug verwertet wurden. Bei etwas mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor hätte das Ergebnis sogar noch deutlich höher ausfallen können.

Dies soll die starke Mannschaftsleistung allerdings keineswegs schmälern. Über die gesamten 90 Minuten war der JFFV die spielbestimmende Mannschaft, überzeugte mit spielerischer Klasse, klarer Feldüberlegenheit und großer Offensivfreude.

Starkes Zeichen an den gesamten Kader

Besonders erfreulich dürfte für Trainer Maurice Fender die Erkenntnis gewesen sein, dass er sich auf seinen gesamten Kader verlassen kann. Gerade die Akteure, die zuletzt weniger im Rampenlicht standen, präsentierten sich hochmotiviert und nutzten ihre Bewährungschance eindrucksvoll.

Der deutliche Erfolg war deshalb weit mehr als nur ein weiterer Sieg. Er war ein Beleg für die Qualität, den Zusammenhalt und die Leistungsbereitschaft innerhalb der Mannschaft.

Fazit: Ein hochverdienter 16:0-Erfolg, eine spielerisch dominante Vorstellung und zahlreiche Akteure, die sich nachhaltig für weitere Aufgaben empfohlen haben. Einziger kleiner Kritikpunkt an einem ansonsten rundum gelungenen Fußballabend blieb die Chancenverwertung – auch wenn das bei 16 Treffern beinahe unglaublich klingt.

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