Baumholder-Westrich hält zunächst gut dagegen – nach dem Seitenwechsel nimmt die Partie jedoch eine deutliche Wendung

Die B-Jugend des JFFV Baumholder-Westrich musste sich bei der TSG Kaiserslautern II mit 1:7 (1:3) geschlagen geben. Dabei sah es zu Beginn keineswegs nach einer so deutlichen Niederlage aus. Der JFFV hielt in der Anfangsphase gut mit und erspielte sich durchaus eigene Möglichkeiten.

Die Gastgeber gingen in der 17. Minute durch Gabriele Jan Inguanta mit 1:0 in Führung. Doch der frühe Rückstand brachte die Baumholderer nicht aus dem Konzept. Nur zwei Minuten später folgte die passende Antwort: Georgi Vasilev Penev erzielte in der 19. Minute den 1:1-Ausgleich.

Der JFFV blieb zunächst im Spiel und hatte vor allem nach Eckbällen Möglichkeiten. Auch Jannick Kaiser sorgte immer wieder für Gefahr. Allerdings hielt die Freude über den Ausgleich nicht lange. Erneut sorgten Unaufmerksamkeiten in der Defensive dafür, dass Kaiserslautern wieder in Führung ging. Gabriele Jan Inguanta traf in der 20. Minute zum 2:1 und komplettierte nur drei Minuten später mit seinem vierten persönlichen Treffer bereits den Hattrick zum 3:1 (23.).

Die Gastgeber operierten dabei immer wieder mit langen Bällen. Stellungsfehler beim JFFV machten es der TSG zusätzlich möglich, diese Spielweise effektiv einzusetzen. Trotz des Rückstands blieb die Partie zunächst noch offen, doch mit dem 3:1 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Nach der Pause fehlt die Ordnung

In der zweiten Hälfte musste der JFFV dann weitere Rückschläge verkraften. Mit Leandro Heidrich und Finn Krieger mussten zwei angeschlagene Spieler aus der Abwehr ausgewechselt werden. Dadurch ging zunehmend die Ordnung verloren. Das Stellungsspiel konnte nicht mehr stabilisiert werden und Kaiserslautern bekam immer mehr Räume.

Bereits in der 49. Minute erhöhte erneut Gabriele Jan Inguanta auf 4:1. Nur eine Minute später folgte durch Daniel Befort das 5:1. Spätestens jetzt war die Partie entschieden.

Trainer Christopher Heidrich hatte seiner Mannschaft mit auf den Weg gegeben, gerade im Offensivspiel die Bälle auch einmal festzumachen und dadurch für Entlastung zu sorgen. Diese Vorgabe konnte die Mannschaft an diesem Nachmittag jedoch nicht wie gewünscht umsetzen. Zu schnell gingen die Bälle wieder verloren, wodurch die TSG immer wieder Druck aufbauen konnte.

Attila Paksi erhöhte in der 54. Minute auf 6:1, ehe Isaiah Ata Derezotes in der 74. Minute den 7:1-Endstand herstellte.

Am Ende fiel die Niederlage sicherlich deutlich aus. Besonders bitter ist aus Sicht des JFFV, dass die Mannschaft in der ersten Viertelstunde und auch nach dem 1:1 durchaus gezeigt hatte, dass sie mit dem Gegner mithalten kann. Zu viele Unaufmerksamkeiten und die personellen Veränderungen in der Defensive brachten jedoch zunehmend Unordnung ins Spiel. In der zweiten Halbzeit konnte der JFFV dem Druck der Gastgeber schließlich nicht mehr ausreichend standhalten.

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