Baumholder. Im letzten Saisonspiel der A-Jugend unterlag der JFFV Baumholder-Westrich dem frischgebackenen Meister TuS Waldböckelheim/JSG mit 0:3 (0:0). Das Ergebnis fiel dabei deutlicher aus, als es der Spielverlauf lange Zeit vermuten ließ.
Für die Gastgeber ging es tabellarisch um nichts mehr, während die Gäste noch mindestens einen Punkt benötigten, um sich die Meisterschaft zu sichern. Trotz einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft zeigte der JFFV von Beginn an eine engagierte Leistung und hielt gegen den Favoriten mit großem Einsatz dagegen.
Waldböckelheim übernahm zwar die Spielkontrolle und setzte die Heimelf immer wieder unter Druck, doch die JFFV-Defensive stemmte sich mit Leidenschaft gegen die Angriffe. Immer wieder war es Torhüter Lukas Henrich, der seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel hielt. Der Schlussmann zeigte eine herausragende Leistung und musste dabei sogar mehrfach harte Attacken der Gäste einstecken.
Für Diskussionen sorgte eine Rote Karte gegen den JFFV wegen einer angeblichen Notbremse. Die Entscheidung des Schiedsrichters wurde von vielen Beteiligten kritisch gesehen, da keineswegs eindeutig war, ob tatsächlich der letzte Verteidiger involviert war. Trotz der Unterzahl ließ sich der JFFV jedoch nicht aus dem Konzept bringen und kämpfte mit zehn Spielern aufopferungsvoll weiter.
So gelang es den Gastgebern, das torlose Unentschieden in die Halbzeitpause zu retten. Auch nach dem Seitenwechsel stemmte sich der JFFV gegen die spielstarken Gäste, doch der hohe Aufwand in Unterzahl forderte zunehmend seinen Tribut. Waldböckelheim hielt den Druck konstant hoch, und es war letztlich nur eine Frage der Zeit, bis die Führung fallen würde.
In der 61. Minute war es schließlich Leandro Oliveira, der das erlösende 1:0 für die Gäste erzielte. Mit zunehmender Spieldauer schwanden beim JFFV die Kräfte, während Waldböckelheim seine Überlegenheit nun besser ausspielen konnte. Oliveira erhöhte in der 83. Minute auf 2:0 und machte mit seinem dritten Treffer in der Schlussminute den Hattrick sowie den 3:0-Endstand perfekt.
Trotz der Niederlage verdiente sich der JFFV großen Respekt für seinen kämpferischen Auftritt. Über weite Strecken bot die Mannschaft dem späteren Meister Paroli und zeigte insbesondere nach dem Platzverweis eine beeindruckende Moral. Ein besonderes Lob verdiente sich Torhüter Lukas Henrich, der mit zahlreichen Glanzparaden eine noch höhere Niederlage verhinderte.
Mit dem Schlusspfiff durfte Waldböckelheim die Meisterschaft feiern, dazu natürlich Glückwunsch vom JFFV..