Nach dem vereinsinternen Duell zwischen der D1 und der D2 des JFFV Baumholder-Westrich fand D1-Trainer Bastian Seiß deutliche, aber auch selbstkritische Worte zur Niederlage.

„Der Kopf hat heute natürlich eine große Rolle gespielt“, erklärte Seiß nach der Partie. „Die eine Mannschaft hatte nichts zu verlieren und konnte befreit aufspielen, während die andere ihrem D1-Status gerecht werden wollte und der Sieg von vielen erwartet wurde.“

Gerade dieser mentale Druck habe sich im Spiel bemerkbar gemacht. Zwar hatte die D1 über weite Strecken deutlich mehr Ballbesitz und auch ein klares Chancenplus, doch die fehlende Effizienz vor dem Tor machte am Ende den Unterschied.

„So kam es, wie es im Fußball manchmal passieren kann“, sagte Seiß weiter. „Trotz eines Chancenverhältnisses von etwa 15:3 und rund 70 Prozent Ballbesitz können wir uns am Ende nicht beschweren, als Verlierer vom Platz zu gehen.“

Der Trainer hob gleichzeitig die Leistung der D2 hervor, die ihre wenigen Möglichkeiten konsequent nutzte und als Mannschaft sehr geschlossen auftrat. Für seine eigene Mannschaft sieht Seiß in der Partie vor allem eine wichtige Erfahrung: „Wir müssen lernen, mit solchen Situationen besser umzugehen – sowohl im Kopf als auch vor dem Tor.“

Trotz der Niederlage sieht der D1-Trainer daher auch einen positiven Lerneffekt für sein Team, das aus diesem Spiel wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben mitnehmen soll.

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