JFFV Baumholder-Westrich II – TSG 1889/73 Idar-Oberstein 3:14 (0:7)
Einen schwierigen Abend erlebte unsere E2 des JFFV Baumholder-Westrich gegen eine spielstarke Mannschaft der TSG 1889/73 Idar-Oberstein. Am Ende stand ein deutliches 3:14 – doch das Ergebnis erzählt längst nicht die ganze Geschichte dieser Partie.
Die Ausgangslage war kompliziert. Da E2 und E3 nahezu zeitgleich an unterschiedlichen Spielorten antreten mussten, musste das Trainerteam die Kader entsprechend aufteilen und kurzfristig umstellen. Dadurch rückten bei der E2 mehrere jüngere und teilweise noch weniger erfahrene Spieler nach.
Gegen einen starken Gegner machte sich diese ungewohnte Zusammensetzung insbesondere in der ersten Halbzeit bemerkbar. Idar-Oberstein spielte seine Qualität aus und ging bis zur Pause mit 0:7 in Führung.
Doch wer glaubte, unsere Mannschaft würde sich nun ihrem Schicksal ergeben, wurde nach der Pause eines Besseren belehrt. Die Köpfe blieben oben!
Die Mannschaft kämpfte weiter und belohnte sich dafür. Innerhalb weniger Minuten gelangen dem JFFV drei Treffer und plötzlich war wieder richtig Leben in der Partie. Auch wenn Idar-Oberstein anschließend wieder die Kontrolle übernahm und das Ergebnis bis zum 3:14 ausbaute, zeigte unsere Mannschaft gerade in dieser Phase, dass sie sich auch von einem deutlichen Rückstand nicht unterkriegen lässt.
Besonders positiv: Selbst als einzelne Spieler angeschlagen beziehungsweise leicht verletzt den Platz verlassen mussten, gab die Mannschaft nicht auf. Jeder versuchte weiter, seinen Teil beizutragen.
Der Sieg der TSG Idar-Oberstein geht aufgrund des Spielverlaufs auch in dieser Höhe in Ordnung. Für unsere junge und an diesem Tag neu zusammengestellte Mannschaft war es dennoch ein Spiel, aus dem sie wichtige Erfahrungen mitnehmen kann.
Ein großes Dankeschön gilt außerdem den Eltern, die die Mannschaften bei der schwierigen Organisation rund um die beiden parallel stattfindenden Spiele unterstützt haben.
Ein Ergebnis kann deutlich sein – aber Einsatz, Zusammenhalt und die Bereitschaft weiterzumachen lassen sich daran nicht ablesen. Genau das hat unsere E2 in der zweiten Halbzeit gezeigt.